Musik zwischen Revolte und Kommerz

» Neue Deutsche Welle (mp3)


SWR: „Ende der 1970er-Jahre schwappt eine Welle schneller, aggressiver Musik aus den USA und Großbritannien nach Deutschland: Punk und New Wave fallen hier auf fruchtbaren Boden. Denn die „Neue Deutsche Welle“ hat in kürzester Zeit den Weg für eine neue, nachhaltige Kultur der deutschen Popmusik bereitet.“ Weiter

» Geniale Dilletanten (mp3)


SWR: Geniale Dilletanten nannte sich zu Beginn der 80er-Jahre eine Künstlerbewegung, die sich – schon durch die bewusste Falschschreibung des Worts Dilettant – vom kommerzialisierten Kulturbetrieb abgrenzte. Eine ihrer spektakulärsten Gruppierungen war „Die Tödliche Doris“, ein Musik- und Kulturprojekt, das von Wolfgang Müller und Nikolaus Utermöhlen gegründet wurde.“ Weiter

via swen.antville.org

Wozu Europa?

„Zunächst also fordert (angesichts der Flüchtlingskrise) die Rückbesinnung auf nationale Eigeninteressen Opfer von ihren größten Fans. Mittelfristig aber macht sie aus der ganzen EU eine entpolitisierte Freihandelszone.“

Daniela Weingärtner – Fehlgeleiteter Egoismus

„Die Europäische Union lässt sich als entscheidender Schritt auf dem Weg zu einer politisch verfassten Weltgesellschaft begreifen“.

Jürgen Habermas

Großes Kino – Dialoge XXXIX

taz: Horst Seehofer bezeichnet die Grenzöffnung für Flüchtlinge als „Herrschaft des Unrechts“. Fällt dem nichts Neues ein?

Küppersbusch: Vor ein paar Wochen blockwartete SPD-Fraktionschef Oppermann mit einer Überraschung auf: „Bodenständige Konservative haben in der CDU keine politische Heimat mehr“, Merkel mache „Millionen Bürger politisch heimatlos“, weswegen viele dann „zur AfD abwanderten“. Oppermann als CDU-Grundwerte-Kommissar mutet skurril an, was seiner Analyse nichts nimmt: Horst Seehofer war selten so wenig lose Kanone wie jetzt. Er kuschelt mit Putin, weil der „Kalte-Krieg-Kurs“ gegenüber Russland vielen Sorge macht. Er plagiiert den Jargon von Pegida und Montagsirren. Er macht den schmutzigen Job des rechten Ausputzers. Seehofer hat sich lange mit Bastelkram wie „Ausländermaut“ und „Betreuungsgeld“ zum Horst gemacht. Sein Fehler ist weniger der Sprechdurchfall jetzt und viel mehr die Feigheit, abweichende Positionen mit starrem Blick auf die dunnemals Wahllokomotive Merkel runterzuschlucken. Manche CDU-Wähler mögen ihn irre finden – kein Problem, die CSU kandidiert nur in Bayern. Umgekehrt wurde früher außerhalb Bayerns oft auch CDU gewählt und CSU gemeint. Das sahnen jetzt, Tiefschlafhorst sei’ s gedankt, AfD und andere ab, die glaubwürdigere Rechtsdumpf-factory-outlets betreiben.

via taz.de – Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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