Dat Ingeborch

27. Aug. 2010

Oh Mann, ich liebe der Ingeborch ihre Tweets:

“Nenne Justin niemals einen Bieber-Butzemann, wenn deine 13-jährige Nichte in Hörweite ist. Oder trag’ wenigstens Ohrststöpsel dabei.”

Oder: “Hat Ihr Mann keine Probleme damit, wenn Sie dauernd über ihn schreiben?” – “Nee, er weiß, datt er ‘ne Kunstfigur is’.”

Gebet

26. Aug. 2010

Lieber Gott, nimm es hin,
daß ich was Besond’res bin.
Und gib ruhig einmal zu,
daß ich klüger bin als du.
Preise künftig meinen Namen,
denn sonst setzt es etwas. Amen.

Robert Gernhard

Und wo ich gerade mal wieder im Gernhard-Fieber bin, noch ein Klassiker:

Ich sprach

Ich sprach nachts: Es werde Licht!
Aber heller wurd’ es nicht.
Ich sprach: Wasser werde Wein!
Doch das Wasser ließ das sein.

Ich sprach: Lahmer, Du kannst gehen!
Doch er blieb auf Krücken stehen.

Da ward auch dem Dümmsten klar,
daß ich nicht der Heiland war.

Could this be the dumbest forum post ever?

24. Aug. 2010

via thenextweb

Just left the building: Schlingensief

23. Aug. 2010

“Schlingensiefs Erfolg beruht offenbar nicht bloß auf einem besonders hoch entwickelten Ulk-Bewußtsein, wie die meisten Kommentatoren annehmen, sondern auch auf dem glatten Gegenteil. Das in Zynismus und Ironie wahrlich durchtrainierte Volksbühnen-Publikum demonstriert da seine Sehnsucht nach ganz unrionischem Engagement. In der ökonomisch, kulturell und semantisch erstarrten Gesellschaft scheint das der vorerst letzte Stand der Utopie zu sein: wenn es kein Ziel mehr gibt, das eine Bewegung hervorbringen kann, dann muß die Bewegung eben mit der Zeit ein Ziel produzieren.” [zitiert nach Irene Albers]

… gemeint ist die Talk2000-Sendung mit Harald Schmidt.

Christoph Schlingensief, in seinem letzten Blogpost am 7. August:

“Die Bilder verschwinden automatisch und übermalen sich so oder so! – ‘Erinnern heißt: vergessen!’ (Da können wir ruhig unbedingt auch mal schlafen!)”

Zynismus

Die Presseschau zum Tode Schlinegnsiefs: Christoph hatte mindestens 11 Dimensionen

wtfsidwml

21. Aug. 2010

WTF Should I Do With My Life?

The Web Is Dead. Long Live the Internet

19. Aug. 2010

Two decades after its birth, the World Wide Web is in decline, as simpler, sleeker services — think apps — are less about the searching and more about the getting. Chris Anderson explains how this new paradigm reflects the inevitable course of capitalism. And Michael Wolff explains why the new breed of media titan is forsaking the Web for more promising (and profitable) pastures:

Netzneutralität und digitale Gesellschaft

14. Aug. 2010

Ich durfte vor zwei, drei Monaten freundlicherweise meinen Senf zu Fragen der “Innovationskultur in der digitalen Gesellschaft” abgeben. Im ersten Collaboratory Jahresbericht zum Thema standen Fragen zur Internet Governance, zum Datenschutz und natürlich zur Netzneutralität im Mittelpunkt. Mit dem Google-Verizon-Deal wird letzteres drängender, als ich selbst vor drei Monaten vermutet habe.

Durch die “Aufhebung der Netzneutralität entsteht aber eine digitale Spaltung der Nutzer des Netzes. Nur wer es sich leisten kann, wird auch künftig seine Emails, Dateien oder digitale Werke schnell, barriere- und diskriminierungsfrei transportieren können. Gleichzeitig besteht die Gefahr der Einschränkung von Meinungs- sowie Informationsfreiheit und werden Hürden aufgelegt, die Innovationsprozesse über das Netz für kleinere Unternehmen und auch für die Wissenschaft erschweren”, meint die Initiative Pro Netzneutralität. Zu recht.

Wer das ähnlich sieht, kann die Erklärung der Initiative online zeichnen.