Crowdfunding (crowd für (Menschen-)Menge und funding für Finanzierung‘ selten auch Schwarmfinanzierung) hat in den letzten beiden Jahren bei uns deutlich an Sexyness gewonnen und etablierte Finanzierungen alt aussehen lassen. Du brauchst nur die richtige Idee und kannst Erfolg haben. Das ist das Narrativ von Crowdfunding-Plattformen wie Kickstarter. Es gibt viele erfolgreiche Projekte aus den Bereichen Gadgets, Software, Filme. So weit so bekannt. Die meisten Projekte aber scheitern: Keine Unterstützer, kein Erfolg.

Der italienischer Künstler Silvio Lorusso hat sie alle auf seiner Website Kickend vereint. 10.000 bisher, ihre Anzahl wächst: „Die Erzählung von Kickstarter ist die des Sillicon Valley: Jede gute Idee wird Erfolg haben“, sagt Lorusso. „Wir müssen aber mehr sehen als das, was uns vom Kickstarter-Algorithmus angezeigt wird. Wie müssen die ganze Breite an Ideen sehen, die dort existiert. Auch wenn diese kein Geld einsammeln.“

www.kickend.com

“Eigentlich brauchen wir eine Drei-Staaten-Lösung. Einen für die Israelis, einen für die Palästinenser und einen für die Extremisten von beiden Seiten, in dem sie weiterkämpfen können.”

Bashar al-Masri, palästinensischer Unternehmer in Capital, Heft 8/2014

ted.com: “Appearing by telepresence robot, Edward Snowden speaks at TED2014 about surveillance and Internet freedom. The right to data privacy, he suggests, is not a partisan issue, but requires a fundamental rethink of the role of the internet in our lives — and the laws that protect it. “Your rights matter,” he say, “because you never know when you’re going to need them.” Chris Anderson interviews, with special guest Tim Berners-Lee.”

Watch or download the show at www.ted.com

via swen.antville.org

FAZ: “Was ist Pop-Musik? Diedrich Diederichsen hat zu dieser Frage ein hochtheoretisches Buch geschrieben, das für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert ist.” Weiter auf www.faz.net

“Eine Idee des Buches ist ja, dass Pop- Musik nur das nachvollzieht, was John Cage sich experimentell ausgedacht hat. Pop-Musik zieht die wirklichen Konsequenzen davon. Ich erkläre aber auch, dass ich von Pop-Musik im emphatischen Sinne spreche, also einer Musik, mit der Menschen etwas Existenzielles verbinden.” Diedrichsen im de:bug-Interview.

Die nächste Ausgabe der De:Bug wird wahrscheinlich die letzte sein. Nein, kein Witz. Zeit, Abschied zu nehmen. Ein unabhängiges Magazin (manchmal denken wir immer noch es wäre eine Zeitung)zu machen, ist in den letzten Jahren immer schwieriger geworden und die Beine, die man sich dafür ausreißen musste, wachsen auch nicht nach. Sechzehn Jahre Untergrund für alle! Ihr kennt die Geschichte.

 

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