Aphorismen

Aphorismen, Sprüche, Lyrisches

  • Ideals are dangerous things. Realities are better. They wound, but they’re better.

    Oscar Wilde

  • Gesundheit? – Was nützt einem Gesundheit, wenn man sonst ein Idiot ist?

    Theodor W. Adorno

  • Anders gesagt, ich persönlich buttere meinen Toast am liebsten von beiden Seiten.

    Peter Rühmkorf

  • Kaum zu glauben, Teufel noch mal, daß man so viele Jahre lang inmitten von Kleinkram und Ärger so glücklich sein kann.

    Gabriel Garcia Marquez

  • „Wie sind bestenfalls diejenigen, die der Generation Golf die Rückspiegel abbrechen.“

    Roger Behrens

  • Der Macintosh ist katholisch: das Wesen der Offenbarung wird in einfachen Formeln und prachtvollen Ikonen abgehandelt. Jeder hat das Recht auf Erlösung.

    Umberto Eco

  • Die Freiheit der Meinung setzt voraus, daß man eine hat.

    Heinrich Heine

  • Es gibt nur einen Ball. Wenn der Gegner ihn hat, muß man sich fragen: Warum!? Ja, warum? Und was muß man tun? Ihn sich wiederholen!

    Giovanni Trappatoni

  • Ich kann nicht soviel Musik von Wagner anhören. Ich hätte sonst den Drang, Polen zu erobern.

    Woody Allen

  • Ich habe Journalisten nie gemocht. Ich habe sie alle in meinen Büchern sterben lassen.

    Agatha Christie

  • Der Unterschied zwischen Tod und Sex ist, dass man das mit dem Tod allein abmachen kann und keiner sich über einen lustig macht.

    Woody Allen

  • Jede Generation lebt im Absoluten: sie führt sich auf, als sei sie am Gipfel, wenn nicht am Ende der Geschichte angelangt.

    E.M. Cioran

  • Das sind auch nicht immer die schlechtesten Menschen, die störrisch sind.

    Immanuel Kant

  • Ich kann nur mit den Mädchen tanzen, die auch auf der Kirmes sind.

    Klaus Topmöller – nachdem Ballack und Ze Roberto Bayer Leverkusen verlassen haben

  • Das Individuum wird von seinen Erziehern behandelt, als ob es zwar etwas Neues sei, aber eine Wiederholung werden sollte.

    Friedrich Nietzsche

  • liberty dies by inches

    altengl. Sprichwort

  • Man: Are you a man or a mouse? Groucho: Put a piece of cheese on the floor and you’ll find out.

    Grouch Marx/A Day At The Races

  • Die Deutschen sind ein gemeingefährliches Volk: Sie ziehen unerwartet ein Gedicht aus der Tasche und beginnen ein Gespräch über Philosophie.

    Heinrich Heine

  • Lieber Herr Professor, zuletzt wäre ich sehr viel lieber Basler Professor als Gott; aber ich habe es nicht gewagt, meinen Privat-Egoismus so weit zu treiben, um seinetwegen die Schaffung der Welt zu unterlassen. Sie sehen, man muß Opfer bringen, wie und wo man lebt.

    Friedrich Nietzsche an Jacob Burckhardt

  • Stirbt ein Bediensteter während einer Dienstreise, so ist damit die Dienstreise beendet. Die Kosten der Überführung der Leiche oder Urne vom Sterbeort an den Familienwohnsitz sind reisekostenrechtlich nicht erstattbar.

    Auszug aus dem Bundesreisekostengesetz vom 13.11.1973

  • Ich glaube nicht an den Fortschritt, sondern an die Beharrlichkeit der menschlichen Dummheit.

    Oscar Wilde

  • Wir leben im Zeitalter der Überarbeitung und der Unterbildung; das Zeitalter, in dem die Menschen so fleißig sind, daß sie vollkommen verdummen.

    Oscar Wilde

  • Man erreicht manchmal mehr mit einem freundlichen Wort und einer Pistole als mit einem freundlichen Wort allein.

    Al Capone

  • Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn wir vergessen, was wir gelernt haben.

    Lord Halifax

  • Gedanken sind zollfrei. Aber man hat doch Scherereien.

    Karl Kraus

  • Ein skeptischer Katholik ist mir lieber als ein gläubiger Atheist.

    Kurt Tucholsky

  • Man könnte vermuten, daß der menschliche Kopf eigentlich eine Trommel sei, die nur darum klingt, weil sie leer ist.

    Immanuel Kant

  • “You know, Hobbes, some days even my lucky rocketship underpants don’t help.”

    Calvin (& Hobbes)

  • Bei vielen Menschen ist es bereits eine Unverschämtheit, wenn sie Ich sagen.

    Theodor W. Adorno

  • Er ging gleichgültig weiter, es lag ihm nichts am Weg, bald auf-, bald abwärts. Müdigkeit spürte er keine, nur war es ihm manchmal unangenehm, daß er nicht auf dem Kopf gehen konnte.

    Georg Büchner/Lenz

  • Es redete die Exegese./Ihr Hörer war ein Zopfchinese./Der nickte nur von Zeit zu Zeit;/Die Exegese war erfreut./Auf einmal fragte der Chinese;/Da ward die Exegese bese.

    Joachim Ringelnatz

  • Er hat nie ein häßliches Mädchen geküßt.

    Groucho Marx auf die Frage, was auf seinem Grabstein stehen solle

  • Von Amerika aus betrachtet, ist Zell ein winziger Punkt. Irgendwo mitten in Europa. Aber vom Pinzgau aus gesehen, ist Zell die Hauptstadt des Pinzgaus.

    Wolf Haas/Auferstehung der Toten

  • Es gibt zwei Sorten Männer. Solche, die sich rasieren lassen, und solche, die sich lieber selber rasieren.

    Erich Kästner

  • Ich kann nicht verstehen, warum man sich im Fernsehen immer für Störungen entschuldigt, aber niemals für das normale Programm.

    Christa Meves

  • Als Gott die Nase von den Menschen endgültig voll hatte, ließ er sieben Tage lang morokkanische Sitzkissen auf sie herabregnen, gefüllt mit Tiroler Wurstsalat.

    Hans Traxler

  • Das Schmollen der Weiber ist nichts als ein Guerillakrieg, den sie gegen die konzentrierte Macht der Männer führen, ein Krieg, in dem sie immer siegen.

    Ludwig Börne, Aufsätze und Erzählungen: Über das Schmollen der Weiber

  • To you I’m an atheist; to God, I’m the Loyal Opposition.

    Woody Allen

  • Beschriebene Musik ist halt wie ein erzähltes Mittagessen.

    Franz Grillparzer