“Ob die Subways so klingen wie die Ramones, The Rapture wie die Talking Heads oder The Airborne Toxic Event wie Arcade Fire, ob die schnöseligen Jungspunde von The Computers The Hives kopieren, die Kaiser Chiefs die Bierzeltatmosphäre in den Club tragen oder ob Hard-Fi und die Wombats den Rock elektronifizieren – all das ist so lange belanglos, wie der Sound stimmt, in Kopf, Arme und Beine fährt, den Körper zu Schweiß treibenden Bewegungen zwingt und der Funken der Beats aufs Publikum überspringt.”
Rudolf Maresch: Pop ist tot, es lebe der Sound
Längst ist auch die Poptheorie in der Nachgeschichte angekommen, nur: die Popkritik will das nicht wahrhaben
Die vier Jungs von Hard-Fi mit dem Album der Saison. Sehen wir mal ab von der feinen neuen Wilco-Scheibe… Kai Butterweck meint zu “Killer Sounds”, dem dritten Hard-Fi-Werk:
“Der Opener “Good For Nothing” rockt sich groovy und drückend durch knapp vier Minuten. Man sieht die Stadien dieser Welt förmlich vor dem geistigen Auge mitwippen, während man beim zweiten Song “Fire In The House” das Gefühl hat als würden sich die Rolling Stones in einem Dance-Club die Nächte um die Ohren schlagen. Hard-Fi sprengen auf “Killer Sounds” sämtliche Klassifizierungs-Ketten und schichten alles auf was der Bereich Indie-Pop-Dance-Rock zu bieten hat. Oriental-Pop der Marke “Feels Good” trifft auf funky-Vibes und akzentuierte Gitarren-Riffs à la “Sweat”. Sie packen die Synthies, Loops und Beats aus, ohne dabei klinisch zu klingen.”
“Die Band hat sich vor über zwanzig Jahren ihr eigenes Genre geschaffen, für das es bis zum heutigen Tage keinen treffenden Namen gibt. Konkurrenzlos zwirbeln die Amerikaner in einer eigenen musikalischen Liga und sorgen dabei bei den Einen für verwirrtes Kopfschütteln und bei den Anderen für offene Münder,” schreibt Kai Butterweck über Primus. Indeed! Das Gute: Mit dem neuen Album “Green Naugahyde” ändert sich nichts daran. Übel nur, wenn wir in Europa bis 2012 auf die Tour warten müssen…
Come Again Mashup (Rare Earth vs Beaties vs Daft Punk vs Cypress Hill vs Boston) by Crumbs Chief – http://mag.ma/andrew/686766
Beatles vs the Rest of the World in this Kleptones mash from Uptime / Downtime – includes Boston, Cypress Hill, Daft Punk, Beasties, Criminal Element Orchestra, Freeez and many many more in this epic extravaganza of a 1,000 dancers by video artists Crumbs Chief. Can you spot them all? Power to the Mashup People! Video by Crumbs Chief as part of the Videotones project Download the mashup: Kleptones: http://www.kleptones.com/pages/downloads_ud.html
Schönes Mashup-Album mit Fugazi-Instrumentals und Wu-Tang Vocals von Cecil Otter und Swiss Andy: „A year’s worth of cutting up every imaginable Fugazi record and trying out every Wu-Tang acapella they could get their hands on, resulted in Wugazi: 13 Chambers (a must listen for anyone who even looked at a skateboard in the 90’s).“