one for the weekend

14. Aug. 2010

Auf der Suche nach News zu Tool bin ich über dieses sehr schlichte und gelungene Cover gestolpert:

Right in Two – Tool Live Cover – Piano Vocal (hier das Original)

Auch schön, die Wikipedia-Beschreibung zum Stil der Band:

“Musikalisch ist auf Einflüsse von Bands wie Meshuggah, King Crimson, Led Zeppelin und Pink Floyd zu verweisen. Tool zeichnet sich durch komplexe, ungewohnte Songstrukturen aus sowie durch meist undurchschaubare, oft spirituell beeinflusste Texte. Signifikant für die Musik ist neben dem meist melancholischen Gesang Keenans der häufige Gebrauch von unüblichen Rhythmen und Taktartwechseln. Vergleichsweise selten werden 4/4-Takte benutzt. Es dominieren Stücke in 5er-, 7er-, 9er-, 11er- und 13er-Taktarten, aber selbst die potenziell geradzahligen werden noch asymmetrisch unterteilt. So ist der Song „Schism“ beispielsweise auf langer Strecke ein 12er-Takt, der in 5 und 7 unterteilt wird anstatt in 4 mal 3. Der 5er-Block ist wiederum subdividiert in 2+3, der 7er in 2+2+3.

Maynard James Keenan singt bei Live-Shows fast immer seitwärts oder mit dem Rücken zum Publikum und tanzt während längerer Passagen ohne Gesang eine Art rhythmischen Ausdruckstanz. Eine Kommunikation mit dem Publikum oder eine Animation desselben findet selten statt.

Die hauptsächlich von Adam Jones stammenden grafischen Arbeiten und seine von ihm konzipierten Stop-Motion-Musikvideos sowie die auch visuell ausgefeilten Live-Auftritte sind ein wichtiges Markenzeichen der Band. Adam Jones spielt auf drei Gitarrenverstärkern gleichzeitig – ein modifiziertes Vintage Marshall Bass-Topteil mit Marshall 4×12 Gitarrenbox und zwei Diezel VH-4 (Jones spielt nur den dritten Kanal) mit je zwei Mesa/Boogie 4×12 Vintage 30 Gitarrenboxen. Auch die elektronischen Elemente werden nie Playback, sondern stets von der Band selbst erzeugt, zum Beispiel mittels pedalsteuerbarer Synthesizer oder elektronischer Schlagzeugelemente (Triggerpads).

Ein strittiges Thema unter Fans ist die Einordnung der Band in ein musikalisches Genre. Einige Stilrichtungen werden im Zusammenhang mit Tool aber besonders häufig genannt. Dazu zählen u.a. Art Rock, Progressive Rock und Progressive Metal. Keenan selbst bezeichnete in einem Interview seinerzeit einen eigenen, „Thinking Man’s Metal“ genannten Stil (Metal des denkenden Menschen).”

Besser Maynard James Keenan himself: ““Tool is exactly what it sounds like: It’s a big dick. It’s a wrench. It’s also what it sounds like: It’s a verb, it’s a digging factor. It’s an active process of searching, as in use us, we are a shovel, we are the match, we’re the blotter of acid, your tool; use us as a catalyst in your process of finding out whatever it is you need to find out, or whatever it is you’re trying to achieve.”

whatthefuckismysocialmediastrategy?

13. Aug. 2010

Gerade nicht die richtigen Phrasen zur Hand? Hier werden sie frisch gedroschen: whatthefuckismysocialmediastrategy.com

Schwarzfahren in der Aufmerksamkeitsökonomie

12. Aug. 2010

“Wir sind nicht so klug, wie wir gern aussehen. Alles, was wir tun und wovon wir leben, beruht zu knapp 100 Prozent auf den Texten, Ideen, Gedanken und Vorarbeiten anderer. Weil wir das üblicherweise auch eingestehen, gibt es das Zitat, die Quellenangabe und die via-Konvention. Extrem anständige Menschen geben sogar an, wer sie auf eine bestimmte Idee gebracht hat, auch wenn dabei gar kein wörtliches Zitat im Spiel ist. Wer fremde Arbeit als die eigene ausgibt – und sei es Findearbeit – der leugnet implizit den Anteil anderer Menschen an der eigenen Leistung. Und wer sich versucht fühlt, an dieser Stelle “haha, Frau Passig fordert ein Leistungsschutzrecht” zu sagen, der gehe bitte vorher noch einmal in sich und denke scharf nach.

It’s the attention economy, stupid. Wer soll sich um die kümmern, wenn nicht wir?”

Kathrin Passig über Schwarzfahren in der Aufmerksamkeitsökonomie: Teil 1 und Teil 2

via live.hackr

Note from Mike

7. Aug. 2010

The Week’s Best Late-Night Jokes

7. Aug. 2010

“BP says they’ve been able to seal the leak in the Gulf of Mexico. They were popping champagne to celebrate, but then they had trouble controlling the flow of the champagne and destroyed their entire office.”
Jimmy Kimmel

“Do you know that $8.7 billion of our money has gone missing in Iraq? I didn’t even know they had a Goldman Sachs over there.”
Jay Leno

“Opponents of gay marriage will now appeal to the 9th Circuit Court of Appeals in San Francisco — good luck there. You’d have better luck with a show of hands at a Lady Gaga concert.”
Jimmy Kimmel

“People are trying to understand the judge’s thinking on this. Well, I think it’s pretty clear. After seeing straight couples like Bristol and Levi, Larry King and his wives, Charlie Sheen and his wives, gays couldn’t screw it up any worse than that, right? So what the heck, go for it.”
Jay Leno

“A California judge has overruled California’s ban on gay marriage. Finally gay men can marry someone other than Liza Minelli.”
Jay leno

“Billionaire Republican and former eBay CEO Meg Whitman says she has spent more 99 million of her own money to get elected of governor of California. I think she thinks it’s like eBay, the office goes to the highest bidder.”
Jay Leno

“How can she be governor of California You know, she has not been in one single ‘Terminator’ movie.”
Jay Leno

“Happy birthday to President Obama. Republicans tried to block his birthday but they didn’t have enough votes.”
Jimmy Kimmel

“The president is 49 years old, but it’s never a good sign when your age is higher than your political approval rating.”
David Letterman

E-Konsultation zu de Maizières netzpolitischen Thesen und Kurzprotokoll der ersten Enquete-Anhörung

5. Aug. 2010

Netzpolitische Thesen

Die sogenannten E-Konsultationen zu den 14 netzpolitischen Thesen des Bundesinnenministers Thomas de Maizière sind beendet. In der jetzt veröffentlichten Auswertung der Konsultationen zeigt sich eine überwiegende Zustimmung zu acht der fünfzehn Thesen. Sechs Thesen dagegen wurden abgelehnt. Dazu gehörte etwa de Maizières Vorstoß zum Thema Anonymität: Die Möglichkeit, anonym kommentieren zu können, dürfe keinesfalls beschnitten werden, so der Tenor der Bürgermeinungen.

Es haben sich allerdings wenige Bürger für die Diskussion registriert und aktiv beteiligt. Die deutlichste Zustimmung erfuhr die These 14, nach der staatliche IT-Systeme und Internet-Angebote so gestaltet werden sollten, dass sie für die Verwaltung wie für den Bürger unabhängig von bestimmten IT-Plattformen benutzbar sind. De Maizière selbst will sich nach der Sommerpause zu Wort melden.

Alle Infos unter: e-konsultation.de/netzpolitik

Enqute-Kommission Netzpolitik und digitale Gesellschaft

Am Montag fand die vierte Sitzung der Enqute-Kommission Netzpolitik und digitale Gesellschaft im Deutschen Bundestag mit einer Anhörung statt. Die Anhörung wurde im Live-Stream von bundestag.de gesendet und kann jetzt dort heruntergeladen werden.

Außerdem hat Bundestagesverwaltung ein Kurzprotokoll der ersten Anhörung der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft veröffentlicht (PDF). Auf 51 Seiten findet man eine gute Zusammenfassung der mündlichen Stellungnahmen.

one for the mittwoch

4. Aug. 2010

Amanda Palmer – Leeds United