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dichter dran LXI

„Der Mensch ist nichts an sich. Er ist nur eine grenzenlose Möglichkeit. Aber er ist für diese Möglichkeit unbegrenzt verantwortlich. (…) An jedem von uns ist es, in sich die höchste Möglichkeit des Menschen, sein äußerstes Vermögen, auszuschöpfen.“

Albert Camus

Großes Kino – Dialoge XXXXII

taz: Mitarbeiter von Fast-Food-Restaurants bekommen zum 1. August höhere Löhne. Das Einstiegsgehalt steigt auf 9 Euro pro Stunde. Ein Grund zur Freude?

Friedrich Küppersbusch: Erhöhe auf 10, wenn ich bei ­Starbucks nicht mehr vollgeduzt werde. Dort gibt es immerhin Becher fürs Trinkgeld. Andererseits humorig, dass der Staat bei vielen die Löhne aufstockte – aus Steuern, die die Unternehmen hinterziehen.

via Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

Brené Brown: Die Macht der Verletzlichkeit

Brené Brown erforscht zwischenmenschliche Verbindungen – unsere Fähigkeit für Empathie, Zugehörigkeit, Liebe. In einem ergreifenden, aber auch lustigen Vortrag bei TEDxHouston offenbart sie Einblicke in ihre Forschung, die sie auf eine persönliche Reise schickte, sich selbst besser kennenzulernen und auch den Menschen ein Stück weit besser zu verstehen.

Großes Kino – Dialoge XXXXI

taz: Bei ihrer Queen’s Speech vor dem britischen Parlament trug Königin Elizabeth II. einen blau-gelben Hut, der an die Europaflagge erinnerte. Ein subversives Statement?

Friedrich Küppersbusch: Vielleicht hatte sie einen in der Krone. Lesbar auch als „Europa könnt ihr euch an den Hut stecken“. Man kann auch ein Bekenntnis zur FDP draus machen oder der monarchische Deckel ist von Ikea. Jedenfalls kam sie zum ersten Mal seit 1974 in Zivil und ohne Pferdekutsche. Was sie vorlas, bestätigte den „harten Brexit“: Einwanderung begrenzen, Zölle erheben und neue Handelsabkommen mit einzelnen Ländern. Warten wir ab, ob Frank-Walter Steinmeier bald im Sex-Pistols-Shirt antwortet.

 

via Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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