Wissen deutsche Politiker, wozu Universitäten da sind?

Das fragt sich verwundert der amerikanische Philosoph Richard Rorty in der FAZ.
„Keine bedeutende amerikanische Universität würde auch nur eine Sekunde lang den Vorschlag ernst nehmen, den Umfang ihrer Geisteswissenschaften zu halbieren. Ein solcher Vorschlag eines Ministeriums würde nur als arroganter Versuch gewertet, das kulturelle Klima des Landes zu verändern. Die Mitglieder einer Regierung, die mit einer staatlichen Universität so etwas versuchen würden, dürften sicher sein, sofort als Witzfiguren verspottet zu werden. Alle anderen Universitäten würden ihrer Schwesterinstitution beispringen.“
Schon komisch. Dabei heißt es doch, der Umbau der Bildunglandschaft geschieht nach amerikanischem Vorbild…
Andres Eckert über die Halbierung der Geisteswissenschaften und das „Hamburger Modell“ in der Frankfurter Rundschau. Die taz widmet sich in der Sommerschule dem gleichem Thema und fragt: „Wo bleibt die aufklärerische Funktion der Universität?“

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