Hey, hey Wiki!

Seit Mai 2001 existiert Wikipedia, eine Enzyklopädie in mehr als 100 Sprachen, die von Freiwilligen in der ganzen Welt aufgebaut wird. Ihre Inhalte dürfen frei kopiert und verbreitet werden. Mittlerweile kann sie den Marktführern der Multimedia-Enzyklopädien Konkurrenz machen. Der ZEIT-Enzyklopädientest stellt fest: „Bei denTexten steht die Wikipedia mit ihren rund 150000 deutschsprachigen Artikeln an erster Stelle. Das kostenfreie Online-Projekt Tausender Freiwilliger schaffte es durch sein explosives Wachstum in den letzten Monaten, Brockhaus und Encarta zu toppen. Meilenweit ist ihr Vorsprung in puncto Aktualität: Bei keinem anderen Lexikon finden sich so ausführliche Artikel zu Themen wie »DVB-T«, »Attac«, »Horst Köhler« oder »Mars Express«. Wer sich Sorgen um die Qualität der Artikel macht, weil keine etablierte Redaktion verantwortlich zeichnet, kann beruhigt sein: Wir ließen die meisten überprüften Wikipedia-Artikel zusätzlich von Fachleuten der jeweiligen Wissensbereiche beurteilen, die durchweg angetan waren. Zwar haben die Texte hier und da noch Lücken, aber sie machen diese durch präzise und ausführliche Beschreibungen an anderen Stellen wett. Und jeder kann sich als Lückenfüller engagieren: Ein Klick auf den Link »Artikel bearbeiten« macht den Leser zum Autor.“

Allerdings fehlen im Vergleich zum Brockhaus und zur Microsoft Encarta die Multiamedia-Beigaben. Doch für den alltäglichen Gebrauch ist Wikipedia bestens geeignet. Open Content und Freie Software sind eben nicht nur kostenlos, sondern können’s qualitativ allemal mit profitorientierten Produkten/Unternehmen aufnehmen.

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