Kauf nix! am 26. November

Wenn der Arbeitnehmer getrieben wird vom Unternehmensmanager, dieser vom Fondmanager, der in das Unternehmen invesiert, der Fondmanager von den Anlegern auf dem Aktienmarkt, diese wiederum dort Gelder reinbuttern, wo sie sich Gewinne versprechen und Gewinne nur dort geschöpft werden können, wo es eine Nachfrage nach den angebotenen Produkten oder Dienstleistungen gibt: Wer hat dann die Hebel in der Hand?

Ebend, der Konsument. Und wenn der mal nicht mitmacht, dann ist KarstadtQuelle im Karton. Auch doof, weil die Leute auf der Straße stehen. Man kann aber letztlich mit seinem Kaufverhalten Druck auf Unternehmen mit ausbeuterischen Produktionsbedingungen (siehe: Sweatshops und Sportartikelhersteller) ausüben.

Um den Umgang mit der eigenen Kaufkraft zu erlernen, gibt es seit elf Jahren den „Buy Nothing Day„. Aus dem Anlaß finden am 26. November auf der ganzen Welt die verschiedensten Aktionen statt. Von der Straßenprotestaktion, über den Tauschbazar zur Diskussionsrunde, beim Buy Nothing Day ist alles erlaubt… nur nicht kaufen!

Und so funktioniert es: „Als erstes kannst du am Buy Nothing Day nichts kaufen. Zweitens kannst du jeden Tag versuchen, bewusst zu konsumieren, das heißt darüber nachdenken, wofür man jeden Tag sein Geld ausgibt und wo die Dinge herkommen, die man so kauft.“ Ist nicht so schwer…

Alles weitere bei adbusters.

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