Weimar? Da war doch was…

Gustav Adolf Horn, frisch ernannter Chef des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung, in der Berliner Zeitung: „Er warf Teilen der deutschen Wirtschaft vor, durch ständige Rufe nach immer neuen Sozialreformen rechtsradikalen Parteien wie der NPD Auftrieb zu verschaffen. Horn sagte der Berliner Zeitung, auch die Ankündigungen des Deutsche-Bank-Chefs Josef Ackermann, über 6000 Mitarbeiter zu entlassen und gleichzeitig die Rendite auf 25 Prozent zu steigern, sei ein Beispiel dafür, wie Menschen verunsichert und möglicherweise für Radikale empfänglich würden.

Horn warnte die Unternehmen, sie sollten sich sehr genau überlegen, mit welchem Feuer sie spielen. Die Wirtschaft habe ‚die Globalisierung zu einem Drohmittel gegenüber den Arbeitnehmern entwickelt, das immer wieder eingesetzt‘ werde, um Lohnverzicht herbeizuführen.“

Via it&w

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