Leider müssen wir Ihnen mitteilen…

„Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass ein anderer Kandidat für die ausgeschriebene Stelle ausgewählt wurde. Bitte fassen Sie dies nicht als Abwertung Ihrer Person auf, es ist ausschließlich auf unsere Auswahlkriterien zurückzuführen.“ Lebensphasen, in denen man solche Schreiben aus dem Briefkasten fischt, sind nicht nettesten. Aber Angriff ist die beste Verteidigung, drum sollte die Rückantwort so lauten: „Vielen Dank für Ihr freundliches Schreiben. Leider ist meine Kapazität für Absagen jedoch mittlerweile komplett erschöpft. Bitte verstehen Sie, dass ich Ihre Absage deshalb zu meinem größten Bedauern ablehnen muss und meinen neuen Job bei Ihnen am Montag antreten werde!“ Für frustrierte Jobsucher bietet die Berliner Absageagentur solche Retourkutschen nun als Dienstleistung an, sie verschickt Absagen an Unternehmen. Wer sich über eine Firma oder deren Absage geärgert hat, kann sich bei dieser also mit einer ebensolchen formvollendeten Absage revanchieren oder schon vorgreifen:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

ich danke Ihnen für die Ausschreibung oben genannter Stelle.

Auf der Grundlage meines Anforderungsprofils habe ich nach einer sorgfältigen Auswertung der Stellenanzeigen eine Vorauswahl getroffen. Leider kann ich Ihr Angebot nicht berücksichtigen und muss Ihnen mit Bedauern mitteilen, dass Ihre Ausschreibung nicht in die Endauswahl gekommen ist.

Ich hoffe, dass Sie mit Ihrer Ausschreibung bei anderen Arbeitssuchenden auf mehr Interesse gestoßen sind.

Mit freundlichen Grüßen“

Via telepolis

0 Kommentare zu “Leider müssen wir Ihnen mitteilen…

Schreibe einen Kommentar