Wer bietet mehr?

Nachdem der Vorschlag von Handwerkpräsident Otto Kentzler, Krankheitstage auf den Urlaub anzurechnen, sogar von der FDP abgetan wurde, mochte DIHK- Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben den armen Mann nicht allein im Regen stehen lassen und erklärte der Chemnitzer Freien Presse, man könne doch die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall einschränken und drei Karenztage einführen. Wohin das alles führt, zeigt Burkh. Um noch einen draufzusetzen, schlage ich vor, es zu handhaben wie bei der Bildung. Sie ist ein Privileg, eröffnet Chancen, also soll dafür bezahlt werden. Arbeit zu haben ist nun mittlerweile auch ein Privileg, also sollte jeder Arbeitnehmer ebenfalls dafür bezahlen, dass er sich verdingen darf. Da tritt er doch gleich viel selbstbewußter auf; er kann schließlich was Anständiges verlangen für’s Geld. Und (Vorsicht Pointe!): Ist er krank, nimmt er Urlaub  – der ist dann wieder umsonst.

Das Idee werd ich mir patentieren lassen und verkaufe sie Knallchargen von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Als Dreingabe gibt’s den Slogan für eine entsprechende Medien-Kampagne gratis dazu: Krieg den Hütten, Friede den Palästen!

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