Großes Kino – Dialoge X

Der behördliche Fragenkatalog, mit dem die Gesinnung einbürgerungsfreudiger Muslime in Baden-Württemberg überprüft werden soll, steht bundesweit in der Kritik. Aber: Kritisieren ist einfach – in der Praxis testen ist einfacher! Die Titanic hat da mal telefonisch vorgefühlt…

Öztürk „Efendim?“

TITANIC „Hansän, Innenmünisteriüm. Wie gätt?“

Öztürk (akzentfrei) „Wie bitte?“

TITANIC „Pardon, ich meinte: Wie geht es Ihnen?“

TITANIC „In unserem Land kann grundsätzlich jeder entscheiden, ob er sich von einem Arzt oder einer Ärztin behandeln lassen möchte. Würden Sie sich im Notfall von einer Ärztin voll untenrum vorsorgeuntersuchen lassen?“

Öztürk (bedächtig) „Im Notfall: ja.“

TITANIC „Ihre vollbusige Tochter bewirbt sich um eine Stelle als Sängerin. Sie bekommt eine Absage. Später erfahren Sie, daß ein übergewichtiger Deutscher die Stelle bekam. Sie wissen genau, wo der Mann wohnt, und haben gerade ein neues Messer geschenkt bekommen. Wie reagieren Sie?“

Öztürk „Keine Streit, kein Schlägerei!“

TITANIC „Sehr gut!“

Obwohl in unserem Land jeder selbst entscheiden kann, was er mit seinem neugeschenkten Messer untenrum anstellt, wenn er weiß, wo der dicke Deutsche wohnt, bleibt Herr Öztürk ruhig und friedlich bis zum Exzeß. Da ist doch was faul…

TITANIC „Wenn Sie von Freunden hören, daß die einen Anschlag planen, einen Selbstmordanschlag. Würden Sie sagen a) Da mache ich nicht mit, das ist mir viel zu gefährlich, oder b) Okay, ja, aber nur, wenn dabei niemand zu Schaden kommt?“

Öztürk „Nee, solche Freunde hab ich nicht, also in meinen Kreise nicht.“

TITANIC „Würden Sie bei einer solchen Befragung so antworten, daß Sie a) gut dabei wegkommen, oder b) Ihre Meinung sagen oder c) das sagen, was wir hören wollen?“

Öztürk (stoisch) „Ich würde sagen, was die andern hören wollen.“