Nein, ich verlink‘ die Seite nicht

Na prima, nach einem Trackbackspamgewitter bin ich und da, da & da auch dabei. Eigentlich liegt mir ja der Humanismus der Aufklärung am Herzen, aber irgendwo bin ich dann auch nur ein Mensch mit Gewaltphantasien

update 16.11.
Soso, daher weht der Wind: „Berichten dürft ihr so viel Ihr wollt aber nicht verlinken. Haltet euch daran oder ihr werdet die Konsequenzen tragen!“ Heute schnell mal draufgepackt. Und weil’s so schön ist, mehr davon: „Um so genannten Google Bombing vorzubeugen (mit den einige Blogger, die zu Selbstjustiz neigen, unserem ehrenhaften Anliegen schaden wollen um ihre Taten zu vertuschen) sei noch mal ganz klar und deutlich gesagt. Es ist ohne unsere Ausdrückliche schriftliche Zustiemung jedem absolut untersagt diesen Blog zu verlinken. Bei einer Missachtung dieser Vorschrift werden wir sämtliche zu Verfügung stehenden rechtlichen Möglichkeiten gnadenlos anwenden. Eine Verlinkung gegen unseren Willen verletzt unter anderem unser im Grundgesetz verankertes Recht auf Informelle Selbstbestimmung.“

Lag ich ja gar nicht so falsch mit der Headline. Wär schon spannend, wenn jemand bis vor’s BVerfG zieht, um zu klären, ob ein Link gegen das Recht auf informationelle Selbstbestimmung verstößt. Zumal das Impressum (anders als die Whois-Abfrage) des besagten Blogs keinen direkten Rückschluss auf den Betreiber zuläßt und ebenjener wild verlinkt, u.a. auf oberschichtenfernsehen.de. Mir persönlich wär das in diesem Fall zuviel der Ehre für besagte Person, den Weg durch die Instanzen bis zum Verfassungsgericht zu beschreiten…
Und sowieso: Ich würde mir eher mit ner Beretta in den Fuß schießen, als die „Zustiemung“ zur Verlinkung der Seite zu holen.

update 16.11.: Der Link zum (Vor-)Film – Gefährliche Kritik. Internetkommunikation und wirtschaftliche Interessen.