Worte der Woche

„Wie an den Karnevalstagen üblich, gibt es oftmals entweder Streit zwischen zwei Männern, die sich um eine Frau streiten, oder zwischen zwei Frauen, die sich um einen Mann streiten.“

Mitteilung der Polizei des Rhein-Erft-Kreises.

„In erster Linie wird es wieder Liebeskummer, Angst vor Aschermittwoch oder karnevals-stressbedingter Weltschmerz sein, der die Notfallseelsorger auf den Plan rufen wird.“

Auszug aus einer Mitteilung von Kölner Hilfsorganisationen zum Rosenmontagsumzug.

„Ob sie gerade von einer Fastnachtsveranstaltung kam, ist derzeit nicht bekannt, da die Ziege bei ihrer anschließenden Vernehmung sich nur unverständlich artikulierte.“

Die Polizei in Kirchheimbolanden am Dienstag in ihrem Pressebericht zu einer ausgerissenen Ziege.

„Seid Ihr sicher, dass Ihr genügend Stimmen habt?“

Der italienische Staatspräsident Napolitano bei seiner Aufforderung an Prodi, einen Neuanfang zu wagen.

Wer mit staatlicher Förderung Mütter dazu verleite, ihre Kinder bereits kurz nach der Geburt in staatliche Obhut zu geben, degradiere die Frau zur „Gebärmaschine“.

Der Augsburger Bischof Walter Mixa

„In der Bibel ist die Krippe ein Provisorium. Wir haben eine ständige Einrichtung daraus gemacht, in die Kinder kurz nach dem Wochenbett oder im ersten Lebensjahr ausgesetzt werden“.

Der Kölner Kardinal Joachim Meisner

Eine „mediale Form der Hexenverbrennung“.

Der Chef der bayerischen SPD-Landesgruppe im Bundestag, Florian Pronold, zu den Äußerungen Mixas.

An „Borniertheit nicht mehr zu übertreffen“.

Die frühere Bundesfamilienministerin Renate Schmidt zum Thema.

Eine einsame Frau habe sich als Gesellschaft einen Kater gekauft, der aber jeden Abend unterwegs gewesen sei und sie alleine gelassen habe. Auf Rat einer Freundin habe sie das Tier daraufhin kastrieren lassen. Als sie später der Freundin klagte, der Kater sei weiterhin jeden Abend unterwegs, habe diese ungläubig gefragt: „Wieso denn, der kann doch gar nicht mehr?“ Darauf habe die Frau gesagt: „Das nicht, aber er berät jetzt.“

Kurt Beck, der Mixa auf einer SPD-Programmkonferenz mit einem kastrierten Kater vergleicht, „der nur noch berät“.