Worte der Woche

Diesmal kommen die Worte der Woche von der re:publica.

„Sie trollen nicht im heise-Forum, sondern bei Sabine Christiansen.“

Torsten Kleinz in seinem Vortrag über Trolle im Netz. Gemeint waren die Herrn Lafontaine, Merz und Westerwelle.

„Das wäre schön, im realen Leben eine Admin zu haben und sagen zu können: Du bist jetzt mal zwei Tage still.“

Matthias Oborski bei der Runde „Leben wir im Netz oder tun wir nur so?“ über Trolle – in dem Fall offline.

„Wenn ich betrunken bin, fasse ich meinen Computer nicht an.“

Don Dahlmann in der gleichen Runde zum Thema „Besoffen Mails schreiben“, bzw. besser nicht schreiben.

„Durch Freenet sind wir groß geworden. Das war das erste Unternehmen, das uns abgemahnt hat.“

Ein Chefduzer in der Runde „Trolle im Netz – Der Workshop„.

„Markus, ich will ein Blog von dir!“

SMS-Zwischenruf. Gemeint war Markus Beckedahl.

„Selbst die SPD hat ein paar Millionen Sympathisanten.“

Markus Beckedahl in der Runde „Wie verändert das Netz die politische Kommunikation und Partizipation?„.

„suche schäubles fingerabdruck, biete club-mate“

SMS-Zwischenruf.

„Der Lumma kann Biertrinken und gleichzeitig Kaugummi kauen. Respekt.“

SMS-Zwischenruf während der Politik 2.0-Runde.

„Ist Print die Zukunft von online?“

Tim Pritlove über „Die Medien(r)evolution„.

„Kein urbaner Penner würde unter solchen digitalen Verhältnissen arbeiten.“

Mercedes Bunz in der gleichen Runde über, nun ja, Arbeitsverhältnisse im Besonderen.

„Internet kann man ausdrucken“

Falk Lüke in der von ihm moderierten Runde „Der Empfänger als Sender„.

„Wir haben aber auch wenig Knut-Content.“

Eine Hauptstadtbloggerin in der Runde „Stadtblogs und Bürgerjournalismus„.

„Wir sind sehr tolerant, wir lassen auch Autoren bloggen, die zahlendes Mitglied beim HSV sind.“

Eine Hauptstadtbloggerin in der gleichen Runde.

„Xing wurde vom Neckermann-Versand gegründet, der auf der Site seine Anzug- und Kostümkollektion der letzten 23 Jahre präsentiert.“

„Wikipedia ist das größte Star-Wars-Diskussionsforum der Welt.“

„Second Life ist ein virtueller Swingerclub für Journalisten“

Spreeblick – „Print ist tot„.

Einen Pressespiegel zur Veranstaltung gibt’s hier. Und ich werd morgen mit dem Kollegen meine kleine Auswertung zur re:publica machen, um zu sehen, ob wir nicht einige Anregungen mit ins Projekt nehmen können. Zivilgesellschaft in Zeiten des Internets bewegt sich. Langsam, aber immerhin.