Meisner doch kein Hassprediger

Das Landgericht Köln erließ in dieser Woche eine einstweilige Verfügung gegen Jürgen Becker. Der Kölner Kabarettist darf Kardinal Joachim Meisner nun nicht mehr als „Hassprediger“ bezeichnen. Hält sich dieser nicht daran, drohen ihm bis zu 250.000 Euro Strafe oder bis zu sechs Monate Haft.

Becker hatte in einer Kölner Tageszeitung gesagt: „In Köln kann man keinen Moslem dazu ermuntern, Katholik zu werden. Denn von einem Hassprediger zum anderen zu wechseln, bringt nichts.“

Der Begriff „Hassprediger“ sei keine Beleidigung, sondern nur eine Zuspitzung. „Wo immer ich mit Katholiken zusammentreffe, höre ich im Zusammenhang mit dem Namen Meisner wesentlich kräftigere Formulierungen“, verteidigte sich Becker.

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