Armut, erblich

Die Zahl der armen Kinder in Deutschland ist in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen. Das geht aus dem „Kinderreport Deutschland 2007“ hervor. „Das erschreckende ist, dass die Kinderarmut gestiegen ist, obwohl die Konjunktur gut und die Arbeitslosenquote gesunken ist“, sagte der Präsident des Kinderhilfswerkes, Thomas Krüger. Seit der Einführung von Hartz IV Anfang 2005 habe sich die Kinderarmut in Deutschland verdoppelt. So seien derzeit mehr als 2,5 Millionen Jungen und Mädchen auf Sozialgeld angewiesen.

Da fällt mir nichts mehr zu ein. Außer: Glückwunsch an Rot-Grün Schwarz-Rot zur Politik der vergangenen Jahre (nein, der Linken trau ich trotzdem nichts zu) und das alte …but alive-Motto – bloß nicht zynisch werden.

Aus der UN-Konvention der Kinderrechte:

Artikel 27 (1) „Die Vertragsstaaten erkennen das Recht jedes Kindes auf einen seiner körperlichen, geistigen, seelischen, sittlichen und sozialen Entwicklung angemessenen Lebensstandard an.“

Artikel 27 (3) „Die Vertragsstaaten treffen gemäß ihren innerstaatlichen Verhältnissen und im Rahmen ihrer Mittel geeignete Maßnahmen, um den Eltern und anderen für das Kind verantwortlichen Personen bei der Verwirklichung dieses Rechts zu helfen (…).“