Worte der Woche

„Es ist kein politischer Grund. Ich sage es ausdrücklich.“

Franz Müntefering bei seiner Rücktrittserklärung.

„Im Münte-Sprech: Àrbeit gut, Hilfe groß, Mensch klasse. Danke, Münte.“

Altkanzler Gerhard Schröder zum Rücktritt Münteferings.

„Seine Frau im Dunkeln sitzen zu lassen, wie es Helmut Kohl gemacht hat, ist kein Ideal.“

Wolfgang Thierse, der deutlich machen wollte, daß es im Spannungsfeld zwischen Politik und Familie keine ideale Lösung gebe.

„Die Äußerungen grenzen an Niedertracht.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel über Thierses Kohl-Kritik.

„Hören Sie endlich auf, ein ganzes Land zu bestreiken.“

Die Deutsche Bahn in ganzseitigen Anzeigen zum Bahnstreik der GDL.

„Man möchte fast sagen: Edmund hilf!“

SPD-Landtagsfraktionschef Franz Maget in seiner Antwort auf die Regierungserklärung von Ministerpräsident Günther Beckstein im bayerischen Landtag.

„Es lebe der König!“

FDP-Chef Guido Westerwelle nach dem Eklat zwischen Spaniens König Juan Carlos und Venezuelas Präsidenten Hugo Chavez auf dem Lateinamerika-Gipfel in Santiago de Chile. Chavez hatte den spanischen Ex-Regierungschef José María Aznar als „Faschisten“ bezeichnet. Der Monarch antwortete darauf: „Warum hältst Du nicht endlich den Mund?“

„Ihr wisst ja überhaupt nicht mehr, was in der christlichen Soziallehre steht.“

Linke-Fraktionschef Oskar Lafontaine am 14.11. im Bundestag. Er kritisierte damit die Unions-Abgeordneten, die im Koalitionsausschuss den Post-Mindestlohn abgelehnt hatten.

„Ich habe die Essenz der Demokratie eingeführt, ob es jemand glaubt oder nicht.“

Der pakistanische Militärmachthaber Pervez Musharraf am Freitag bei der Vereidigung der Übergangsregierung, die unter den Bedingungen des Ausnahmezustands Wahlen vorbereiten soll.

„Wenn ich immer höre, bei Sechzig sei die Stimmung so toll! Da ist gar nichts toll, die sind fast pleite!““ Das erinnere ihn an die Diskussion bei 1860 über die Rückkehr ins Grünwalder Stadion, „aber wenn ihr das wollt, dann könnt ihr irgendwann in der Regionalliga spielen. Mit diesem Präsidium aber nicht.“

„Eure Scheißstimmung. Da seid Ihr doch für verantwortlich und nicht wir.“

Uli Hoeneß auf der Jahreshauptversammlung des FC Bayern.