Armuts- und Reichtumsbericht

Die soziale Kluft in Deutschland wird tiefer: Laut dem jüngsten (lange zurückgehaltenen) Armuts- und Reichtumsbericht der Regierung, der heute in Berlin vorgestellt wird, ist inzwischen jeder vierte Deutsche arm oder er muss durch staatliche Leistungen vor Armut bewahrt werden. Dies sagte Arbeitsminister Olaf Scholz der „Bild am Sonntag“.

13 Prozent der Bundesbürger gelten laut dem Bericht als arm, ebenso viele würden durch Sozialtransfers wie Kindergeld oder Arbeitslosengeld II vor dem Abrutschen in Armut bewahrt. Im Gegenzug seien die Einkünfte der Reichen weiter gewachsen. „Die Schere zwischen Arm und Reich hat sich weiter geöffnet“, erklärte Scholz.

Die Kommentare dazu lieferte Georg Schramm (als Rentner Lothar Dombrowski) schon vorher:

Ästhetik der Vermögensverteilung

Chancenungleichheit