Worte der Woche

„Die Gitarrensoli von Kerry King zum Beispiel klingen mehr denn je wie chinesisch schnatternde Muskelentzündungen, die eine vier Meter breite Fleischfachverkäuferin mit Geschirrspülmittel eingeseift hat, damit sie besser weh tun. […] Sehr hübsch; so was kann Helmut Schmidt auf dem Klavier gewiss nicht.“

Dietmar Dath über das neue Album von Slayer

„Man kann das kindliche Gehirn mit einem Orchester vergleichen. Eigentlich ist die Besetzung bei Männern und Frauen gleich. Aber wegen der vorgeburtlichen Testosteroneinwirkung rücken im Orchester der kleinen Jungen die Pauken und Trompeten stärker nach vorne, während die harmonischen Instrumente in den Hintergrund treten.“

Hirnforscher Gerald Hüther über Jungs

„Dieser Koalitionsvertrag kommt mir vor wie der Fehldruck eines Romans. Immer wenn es spannend wird, fehlt eine Seite.“

Wolfgang Jüttner, SPD-Fraktionschef in Niedersachsen

„Steuern und Abgaben mögen ökonomisch ähnlich sein, verteilungspolitisch sind sie sehr unterschiedlich. Steuern holen sich wegen der Progression von den Reichen mehr als von den Ärmeren. Abgaben dagegen sind für alle Menschen gleich, oder ihre Progression ist gedeckelt. Sie treffen die Ärmeren überproportional.

Der Ökonom Henrik Enderlein

„In a speech in Canada, former President George W. Bush said he was proud that when he was in office he didn’t sell his soul, which is true. He rented it to Dick Cheney, who then sublet it to Halliburton, but it’s totally different.“

Jay Leno