Großes Kino – Dialoge XXVIII

ZEITmagazin: Lesen Sie?

Allen: Nicht viel. Wegen meiner Brille hält man mich für einen Intellektuellen, der darauf brennt, nach Feierabend Kierkegaard zu lesen oder Bleistiftnotizen in Aufsätze über Hegel zu schreiben. Das ist aber ein Irrtum. Mein erstes Buch las ich mit achtzehn. Und zwar nur, um die Mädchen zu beeindrucken. Ich war ein guter Sportler, aber das glaubt mir niemand.

Woody Allen über New York, amerikanischen und europäischen Sex, Roman Polanski und Weihnachten bei den Allens…