Populismus. Zeitgenössisch.

„Die populistische Kampagne erkennt man an ihrer Form. Genauer gesagt am Missverhältnis zwischen dem anklagenden, oft brüllenden Ton, mit dem die Probleme thematisiert werden, und der Kargheit der Vorschläge, die zu ihrer Lösung dienen sollen. Der Populismus profitiert von der Skandalisierung, nicht von der Aussicht, den Skandal durch sinnvolle Maßnahmen zu beenden. Er braucht den Missstand, den er angeblich bekämpft, weil die Empörung den Stoff liefert, mit dem er befeuert wird.“ Lesenswert: Matthias Geis – Die bellen doch nur