Digitale Selbstbestimmung

„Was wir brauchen, sind in erster Linie Informationsfilter, und wir müssen lernen, solche Filter richtig einzusetzen. Das ist für mich der
Begriff der digitalen Selbstbestimmung, denn den ersten Filter muss ich mir in meinem Denken schaffen: Was ist mir wichtig, was nicht – das ist das Entscheidende dabei. Es ist eine Erziehungssache, und wir sollten unseren Kindern beibringen, wie man Daten, Kontakte, Links und Favoriten sinnvoll filtert, verarbeitet und strukturiert. Wir sollten uns im Netz nicht anders verhalten, als im realen Leben. Daher ist es mir so wichtig, dass man seine digitale Selbstbestimmung nicht aufgibt, sondern jeden Tag neu definiert, welchen Diensten ich welche Informationen preisgebe.“

Ibrahim Evsan