One for the musiclover

Es gibt so Bands, die immer wieder auf dem Radar landen, sich aber nie richtig einbrennen. Nada Surf gehört dazu. Feiner Gitarrenpop, manchmal mit absoluten Ohrwürmern, aber nicht durchgehend großartig. Bisher konnte ich mich am Ende nie zum Livegig durchringen. Das machen sie den Halbentschlossenen gerade nicht mehr so einfach: Das neue Album ‚If I Had A Hi-Fi‘ gibt es nur auf den Liveshows. Im Laufe des Jahres soll es aber auch über das bandeigenen Label Mardev Records zu haben sein. Aber ok, diesmal schau ich’s mir an.

„We really just wanted to do it organically,“ beschreibt Matthew Caws den neuesten Output seiner Band. „Whatever we felt like covering in the moment, rather than trying to sum up our influences or something. It’s whatever we were excited about in the months before making it.“ ‚If I Had A Hi-Fi‘ ist ein reines Cover-Album mit Tracks von Depeche Mode bis Kate Bush. Caws: „I mean, we’re doing it for fun. And ideally, we do everything for fun.“ Immerhin besser als das übliche „best-album-we’ve-ever-made“-Interview-Geschwurbel – und passend für eine Combo, die sich nach einem spanischen Begriff für die Befreiung aus einer Depression benannt hat.

Nada Surf – Inside of Love

Bekannt geworden sind sie mit dem Track Popular – und, auch, wenn sie rockiger können, Blonde on Blonde ist mein hymnisches Higlight der drei New Yorker…

Tourdaten Deutschland

20. April – Gloria, Köln
26. April – Lido, Berlin
27. April – Gruenspan, Hamburg
26. Juli – Colos Saal, Aschaffenburg
27. Juli – Hirsch, Nürnberg
28. Juli – Bachstage, München