Rebrand Beyond Petroleum

„BP’s slick green logo doesn’t suit a company that wants to invest in tar sands, the dirtiest oil there currently is. We’re inviting you to design them a new logo that’s more suitable for their dirty business“, meint Greenpeace International und lädt zur Logo Competition.

Die eingereichten Entwürfe sind in der passenden Flickr-Gruppe zu finden. Scheinbar noch nicht dabei: Der Beitrag von graswurzel.tv, auf dem in Konzern-CI gestaltet zu lesen ist: „Seid froh, das wir keine Atomkraftwerke bauen!“

Ganz ohne Greenpeace, das BP Adbusting: “Butt Phuck”.

via blogrebellen (auch: newshelton.com)

Mehr digital acitivism: Bei Youtube findet sich eine gelungene Parodie auf einen BP-Spot, Mashable berichtet über das “Black Oil” – Firefox Plugin; ist es einmal installiert, werden auf sämtlichen Seiten, die man besucht, die Wörter Oil, BP und Deepwater Horizon mit einem schmierigen schwarzen Film hinterlegt, der über den Bildschirm tropft.

Und via netzpolitik: Der Boston-Globe hat in seiner Serie “The big picture” Bilder von im Ölschlamm steckenden Tieren veröffentlicht. Caught in the oil.

Das Ausmaß des Desasters visualisiert die Plattform “If it was my home“. Auf einer Google-Maps wird die größe des derzeitigen Ölteppichs der jeweiligen Geolocation angepasst.

Akamai bietet “BP Oil Spill Live Streams”.

Auf Twitter schreibt seit kurz nach dem Beginn der Katastrophe der Account @bpglobalpr. Das ist nicht der offizielle BP-Account, sondern ein erfolgreicher Fake mit aktuell 125000 Follower. BP ist momentan wohl machtlos dagegen. In einem dazu gehörigen Shop kann man T-Shirts erwerben. Hinter dem Account steckt eine Person namens Leroy Stick und der erklärt hier, was seine Motivation ist. Wiederum Remixe seiner Tweets und Bildern der Öl-Katastrophe finden sich hier in Form von neuen BP-Werbeplakaten.