one for the weekend

Auf der Suche nach News zu Tool bin ich über dieses sehr schlichte und gelungene Cover gestolpert:

Right in Two – Tool Live Cover – Piano Vocal (hier das Original)

Auch schön, die Wikipedia-Beschreibung zum Stil der Band:

„Musikalisch ist auf Einflüsse von Bands wie Meshuggah, King Crimson, Led Zeppelin und Pink Floyd zu verweisen. Tool zeichnet sich durch komplexe, ungewohnte Songstrukturen aus sowie durch meist undurchschaubare, oft spirituell beeinflusste Texte. Signifikant für die Musik ist neben dem meist melancholischen Gesang Keenans der häufige Gebrauch von unüblichen Rhythmen und Taktartwechseln. Vergleichsweise selten werden 4/4-Takte benutzt. Es dominieren Stücke in 5er-, 7er-, 9er-, 11er- und 13er-Taktarten, aber selbst die potenziell geradzahligen werden noch asymmetrisch unterteilt. So ist der Song „Schism“ beispielsweise auf langer Strecke ein 12er-Takt, der in 5 und 7 unterteilt wird anstatt in 4 mal 3. Der 5er-Block ist wiederum subdividiert in 2+3, der 7er in 2+2+3.

Maynard James Keenan singt bei Live-Shows fast immer seitwärts oder mit dem Rücken zum Publikum und tanzt während längerer Passagen ohne Gesang eine Art rhythmischen Ausdruckstanz. Eine Kommunikation mit dem Publikum oder eine Animation desselben findet selten statt.

Die hauptsächlich von Adam Jones stammenden grafischen Arbeiten und seine von ihm konzipierten Stop-Motion-Musikvideos sowie die auch visuell ausgefeilten Live-Auftritte sind ein wichtiges Markenzeichen der Band. Adam Jones spielt auf drei Gitarrenverstärkern gleichzeitig – ein modifiziertes Vintage Marshall Bass-Topteil mit Marshall 4×12 Gitarrenbox und zwei Diezel VH-4 (Jones spielt nur den dritten Kanal) mit je zwei Mesa/Boogie 4×12 Vintage 30 Gitarrenboxen. Auch die elektronischen Elemente werden nie Playback, sondern stets von der Band selbst erzeugt, zum Beispiel mittels pedalsteuerbarer Synthesizer oder elektronischer Schlagzeugelemente (Triggerpads).

Ein strittiges Thema unter Fans ist die Einordnung der Band in ein musikalisches Genre. Einige Stilrichtungen werden im Zusammenhang mit Tool aber besonders häufig genannt. Dazu zählen u.a. Art Rock, Progressive Rock und Progressive Metal. Keenan selbst bezeichnete in einem Interview seinerzeit einen eigenen, „Thinking Man’s Metal“ genannten Stil (Metal des denkenden Menschen).“

Besser Maynard James Keenan himself: „“Tool is exactly what it sounds like: It’s a big dick. It’s a wrench. It’s also what it sounds like: It’s a verb, it’s a digging factor. It’s an active process of searching, as in use us, we are a shovel, we are the match, we’re the blotter of acid, your tool; use us as a catalyst in your process of finding out whatever it is you need to find out, or whatever it is you’re trying to achieve.”