Kategorie: res publica

Böse

„Denn dieses 150-Seiten-Konvolut weckt in einem moralisch durchschnittlich veranlagten Menschen das dringende Verlangen, böse zu sein, unfassbar böse, geradezu wollüstig böse.“

Bernd Ulrich über das Wahprogramm der GRÜNEN – Zu lieb für diese Welt

this weeks late night jokes

„It’s being reported that Mitt Romney’s goal for tonight’s debate is to make Barack Obama look like Jimmy Carter. Meanwhile, Barack Obama’s goal is to make Mitt Romney look like Mitt Romney.“
Conan O’Brien

„Today was not only the first presidential debate, it was also President Obama’s 20th wedding anniversary. I think the president got a little confused. At one point, he told Michelle that she was out of touch with the middle class and Romney that he looks as beautiful as the day they first met.“
Conan O’Brien

„For tomorrow’s debate, President Obama’s advisers have been working with him to keep his responses short. In fact, the only words the president plans on saying are ‚bin Laden‘ and ‚dead.‘ That’s it.“
Conan O’Brien

„Al Gore is going to be covering the debate for his network, Current TV. Al Gore on Current TV, talking about Mitt Romney. That is like the perfect storm of boring.“
Jay Leno

„A new survey found that over 35 percent of Americans actually plan on voting before Election Day. Not for president of the United States, just for ‚Dancing With the Stars.'“
Jimmy Fallon

„Mitt Romney is doing what he can. He’s trying very hard. He wants to unite America, the rich with the wealthy, the poor with the indigent, and the white with the Caucasian.“
David Letterman

Olympia: Zu positiver Verlinkung verpflichtet?

Das Olympische Komitee hat in den Nutzungsbedingungen zu seiner offiziellen Website „London 2012“ geregelt, wann die Site verlinkt werden darf: Wer einen Link zur Seite setzt, dürfe die olympischen Spiele nicht in einem „falschen, irreführenden, abfälligen oder sonst wie anstößigen Licht erscheinen“ lassen.

Cory Doctorow  in boingboing verlinkt London 2012 gleich dreimal: „Hey, LOCOG! I think you’re a bunch of greedy, immoral corporatist swine who’ve sold out London to a bunch of multinationals and betrayed the spirit of athleticism and international cooperation. You’re a disgrace. And I’m linking to you. In a most derogatory manner.“

The Stupidity of Computers

„There is good news and bad news. The good news is that, because computers cannot and will not “understand” us the way we understand each other, they will not be able to take over the world and enslave us (at least not for a while). The bad news is that, because computers cannot come to us and meet us in our world, we must continue to adjust our world and bring ourselves to them. We will define and regiment our lives, including our social lives and our perceptions of our selves, in ways that are conducive to what a computer can ‚understand‘. Their dumbness will become ours.“

Der amerikanische Software-Ingenieur David Auerbach zeichnet die verschiedenen Stadien, die Suchalgorithmen durchlaufen haben – von Ask Jeeves über Google, Amazon bis hin zu Facebook und Twitter in einem lesenswerten Artikel nach. Die Qualität von Suchergebnissen hat sich zwar verbessert, aber sie hängt immer noch ab von den fehlerträchtigen Kategorien und Klassifizierungen, die Menschen sich ausdenken. Genau das ist das Problem.

Declaration of Internet Freedom

Internationale Organisationen der Zivilgesellschaft haben sich zusammengeschlossen, um für die Freiheit des Internets einzustehen. Sowohl andere Organisationen als auch einzelne Personen können sich ihnen anschließen und eine “Declaration of Internet Freedom” unterzeichnen. Zu den ersten Unterzeichnern gehören Amnesty International, die Electronic Frontier Foundation (EFF), das Center for Digital Democracy, die deutsche Digitale Gesellschaft e.V. und Mozilla.

In der kurzen Erklärung heißt es laut einer Übersetzung der Digitalen Gesellschaft aus dem Englischen:

 

Wir stehen für ein freies und offenes Internet.

Wir unterstützen transparente und partizipative Prozesse in der Gestaltung von Netzpolitik und die Etablierung von fünf grundlegednen Prinzipien:

  • Meinungsfreiheit: Zensiert das Internet nicht.
  • Zugang: Fördert den universellen Zugang zu schnellen und bezahlbaren Netzwerken.
  • Offenheit: Erhaltet das Internet als offenes Netzwerk, wo alle Menschen frei sind sich zu vernetzen, zu kommunizieren, zu schreiben, zu lesen, zu betrachten, zu sprechen, zuzuhören, zu lernen sowie schöpferisch und innovativ tätig zu sein.
  • Innovation: Beschützt die Freiheit ohne Erlaubnis innovativ und schöpferisch tätig zu sein. Neue Technologien dürfen nicht blockiert und Innovatoren nicht für die Handlungen ihrer Nutzer bestraft werden.
  • Privatsphäre: Beschützt die Privatsphäre und verteidigt das Recht jedes Einzelnen, über die Nutzung seiner Daten und Geräte zu bestimmen.