Kategorie: something completely different

Ein persönliches Opfer für Deutschland

wird zur Zeit von den Führungskräften dieser Republik erbracht. Mark-Stefan Tietze (taz) zeigt uns, dass in den Chefetagen auf die Kritik – Managementgehälter stünden in keiner vernünftigen Beziehung zur erbrachten Leistung – reagiert wird. Der Chef eines großen Mischkonzerns, der lieber anonym bleiben möchte: „Wenn die beschlossenen Kürzungen wirksam werden, werde ich zwei meiner Butler rauswerfen und mit den anderen in eine Sozialwohnung ziehen. Wollen Sie ein Eis?“ Die Folge: „Bewerber mit Ellenbogen und Biss meiden mehr und mehr die Privatwirtschaft, wandern in den Öffentlichen Dienst ab.“

Ein Birnbaum in seinem Garten stand …

Von der verlotterten Jugend über Homosexualität und Arbeitsmarktreformen bis hin zum Dackel Waldi. Das Themenspektrum von Ferdinand Birnbaums privater „Heimseite“ scheint schier unerschöpflich. Alle, die in den „Hafen der Löblichkeit“ einlaufen wollen, sollten dies hier tun.
Piedro kommentiert die Seite so: „Echt Hammer dass es so Raketen wie dich noch gibt! Die gute alte Schule muss aufrecht erhalten werden!!! UNREDLICHES VERHALTEN RULEZ!“ Ebend.
Eine Ähnliche Rakete hat die Frankfurter Rundschau in DIE ECKE gestellt: Godfrey Bloom (54), neues Mitglied im Ausschuss für Frauenrechte im EU- Parlament, sagst uns ganz konkret, was geht. „Ich finde, dass sie (die Frauen) hinter dem Kühlschrank nicht ausreichend putzen“, zitierte die Londoner Times den britischen EU- Parlamentarier von der europafeindlichen Unabhängigkeitspartei (UKIP). Dies sei seine Begründung gewesen, warum er ausgerechnet in diesen Ausschuss wollte.

Bleibt die Frage: Wie weit darf Satire gehen?

Warum ich kein Jura studiert habe

Aus dem Schriftsatz eines Anwaltes einer Nürnberger Zweierkanzlei an das Landgericht Hannover:

„… wird beantragt, den Termin am 21. Juli 2004 zu verlegen, da Unterfertigter an diesem Tag nicht zur Verfügung steht, weil für Unterfertigten Terminsladung des LG Nürnberg für diesen Termin schon vorliegt. Kollege des Unterfertigten befindet sich im Jahresurlaub.“

Gefunden im lawblog von Udo Vetter (11.Juli 2004).