Kategorie: wichtig is aufm platz

Knipser

Berichten der WELT zufolge soll der ehemalige Bayern-Stürmer Giovane Elber vor der Geschäftstelle der Gladbacher Borussia gesichtet worden sein. Mit dem 31-jährige Brasilianer würde mal wieder ein echter Knipser im Dress der Fohlen auflaufen. Hoffen wir, dass sich die Gerüchte bestätigen und Elber verpflichtet werden kann.
22.07. – Borussia dementiert: „Ich weiß nicht, wo das herkommt“, so Hochstätter. „Elber ist für uns finanziell nicht darstellbar und wir sind auch nicht im Gespräch mit ihm. Aber offenbar gefällt den Leuten die Geschichte so gut, dass sie mit der Flüsterpost immer weiter getragen wird.“ Vielleicht hat sich ja auch ein Doppelgänger des ehemaligen Bayern-Torjägers in Gladbach niedergelassen. Bei Borussia wurde Giovane Elber jedenfalls zuletzt gesichtet, als er vor zwei Jahren mit den Bayern zu Gast am Bökelberg war.“

Dem MV seine Frau

Nun war ja in der EM-Endphase DFB-Präsident Mayer-Vorfelder hin und wieder Gegenstand der Berichterstattung. Besonders schön waren dabei die Bilder, auf denen er gemeinsam mit seiner Frau zu sehen war. DIE gönnt man ihm! Und hier merkt man auch: Der liebe Gott hat Humor! Und gar keinen schlechten.

EM 2004 – Portugal/England

Am Tag des stillvollen Völler-Rücktritts wurde klar, in welcher Klasse die deutsche Nationalmannschaft nicht mithalten kann. Das Viertelfinale Portugal-England war ein Spiel, wie es sich alle Liebhaber des Ballsports wünschen. Allein die artistische Ballannahme von Miguel am Mittelkreis – eine Augenweide! Die Portugiesen haben nach dem frühen Rückstand und der Verletzung von Roony einen Sturmlauf auf den englischen Strafraum begangen und letztlich verdient ausgeglichen. Packend – die Verlängerung, in der beide Mannschaften je ein Tor nachlegten. Verdient standen die Portugiesen nach dem Elfmeterschießen als Sieger auf dem Platz: Mehr Spielanteile und die eindeutig hübscheren Fans.
 
Warum muss uns bei einem solchen großen Spiel das ZDF aber derart quälen? Nicht genug, dass Kerner als Reporter unsere Nerven strapaziert – Beckenbauer versucht sich als „Experte“, schwadroniert vollig sinnfrei im ZDF-Studio vor sich und uns her. „Jaja ja, jajaja“, waren die ein- und ausleitenden Worte des Kaisers. Dazwischen der mühsame Versuch, Subjekt, Prädikat und Objekt zumindest grammatikalisch korrekt aneinanderzureihen. Haben wir das verdient?
Bittebitte, liebes ZDF, verkauf‘ uns das nicht weiter als Spiel-„Analyse“. Und: Vielleicht wäre Katar ja noch mal eine Herausforderung für Beckenbauer. Wie Effenberg in der Wüste und aus unserem Blickfeld verschwinden …

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