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aufstieg

update: Welches war der Moment der Saison? Woran erinnern sich die Beteiligten als erstes, wenn sie an diese Spielzeit denken? Das Spiel am Mittwoch gegen Wehen wurde dabei auf Nachfrage der torfabrik oft genannt:

Patrick Paauwe:

Für das Team war es das vorentscheidende 2:0 im Heimspiel gegen Wehen. Da wussten wir: das war’s.

Roel Brouwers:

Den einen Moment der Saison kann ich gar nicht so genau bestimmen. Ich schwanke ganz stark zwischen dem Jubelausbruch direkt nach dem Wehen-Spiel als der Aufstieg perfekt gemacht wurde und den Feierlichkeiten am Alten Markt. Beide Tage waren riesig, davon träumt man als kleiner Junge.

Christofer Heimeroth:

Der schönste Moment war, als wir den Aufstieg gegen Wehen perfekt gemacht haben.

Marcel Ndjeng:

Nach dem 2:0 gegen Wehen ist mir ein Stein vom Herzen gefallen. Wir hatten endlich unser Ziel errecht und mit der gesamten Mannschaft die Erwartungen erfüllt. Das war ein tolles Gefühl.

Sharbel Touma:

Das Spiel gegen Wehen und die Emotionen danach gehören sicherlich zum Höhepunkt der Saison für die Mannschaft, den Verein und die Fans. Das war Gänsehaut pur. Auch für mich persönlich, weil ich zwei Tore erzielte und das Gefühl hatte, den Leuten endlich gezeigt zu haben, was ich kann und wer ich bin.

Tobias Levels:

Der Schlusspfiff gegen Wehen war der Moment. Das ist ein großes Gefühl, wenn der Druck abfällt und du es gepackt hast. Das Köln-Spiel war auch ein Highlight, nicht vom Ergebnis her, das war ungerechtfertigt, sondern von der Leistung. Der FC steigt ebenfalls auf und das ist gut für die Liga und für uns. Aufs Derby freuen wir uns alle jetzt schon …

Christian Ziege:

Als der Aufstieg perfekt gemacht wurde und wir das Ziel erreichten. Und natürlich die Aufstiegsparty. Das sind ganz besondere Momente. Die vergisst du dein Leben nicht.

Wenn ich mal Zeit hab, kommen die Bilder vom Alter Markt noch dazu…

Aufstieg

Am Donnerstag fragte mein Vater noch, ob „wir“ es schaffen. Meine Antwort in Kölner Großkotzmanier: Klar. Wer so souverän die Liga beherrscht! Nach dem 7:1 vom Wochenende geht’s am Niederrhein jetzt um die Matchbälle. Aufstiegparty am Mittwoch oder am Sonntag? Ich bin dann mal weg…

Worte der Woche

„Die Bilanz ist beeindruckend: Vorzeitig Herbstmeister, acht Punkte Vorsprung vor einem Nichtaufstiegsplatz, torgefährlichste und auswärtsstärkste Mannschaft der Liga, seit 13 Spielen ungeschlagen, nur eine Niederlage. Und dann ein souverän-diszipliniertes 3:1 beim heimstärksten Team, dem SC Freiburg – kein Wunder, wenn Hochrechnungen Konjunktur haben, mit wie vielen Beinen die Borussia schon in der Ersten Liga steht.“

Der Kicker über die Fohlen

„In jeder Ausgabe stellt die ‚Bild‘-Zeitung auf der Titelseite den Verlierer des Tages aus. Ein Kandidat, der sich für die Rubrik aufdrängt, wird dort sicher nicht erscheinen: Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender des Axel-Springer-Konzerns und somit oberster Chef über das Boulevardblatt.“

Georg Meck in der FAS

Österreich zeigt Rückgrat

Schöner Fußball ist dir ein Anliegen? Du schätzt den blind geschlagenen Pass, der auch ankommt? Du schnalzt mit der Zunge über ein unwiderstehliches Dribbling? Du springst entzückt auf, wenn ein Freistoß gekonnt ins Kreuzeck gezirkelt wird?
Das heißt aber auch: Die Leistungen der österreichischen Mannschaft verletzen dein ästhetisches Empfinden und deinen Anspruch an den Sport. Ihre Teilnahme an der EURO 2008 erscheint dir als Widerspruch in sich. Das ist verständlich. Mit der Unterzeichnung der Petition von „Österreich zeigt Rückgrat“ forderst du den Österreichischen Fußballbund auf, die Teilnahme an der EM 2008 in die Tonne zu treten.

Der Rainer hat’s gesehen:

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5 Kisten – auswärts, wohlgemerkt. Beste Punkte-Ausbeute am Stück seit 20 Jahren. Höchster Auswärts-Triumph seit dem 7:1 am 21. März 1987 in Bremen & vor allem: der erste Platz. So übel der Abstieg in der letzten Saison war: Es scheint, als habe das reinigende Gewitter gewirkt. Nach dem Totalumbruch der Mannschaft und holprigem Start zeigen sich die Gladbacher Neufohlen auf der Gewinnerstraße. Jaja, is noch ’n langer Weg bis zum Wiederaufstieg, aber auch mal ein Moment um durchzuatmen. Puh!

Das Schöne: Es macht wieder Spaß zu den Spielen zu fahren, den Kick zu sehen, eine Mannschaft zu erleben, die endlich wieder als Mannschaft auftritt. Bleibt im Moment noch ein frommer Wunsch: In zwei Wochendas Spiel der Spiele gegen den Eff Zeh Kölle zu rocken. ‚türlich im Heimblock

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Tanz vor dem Gladbacher Fanblock in Koblenz