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Zum Abschied

Heute Nacht wird die letzte Folge der amerikanischen Sitcom „Fraiser“ ausgestrahlt. Aus diesem traurigen Anlaß ein Dialog des Radiopsychologen Dr. Frasier Crane mit einem Klienten:

Frasier: „Hallo Ethan! Was kann ich für dich tun?“
Ethan: „Ich habe eine Menge Probleme mit den andern Kindern in der Schule. Die verprügeln mich andauernd.“
Frasier: „Und woran könnte das liegen?“
Ethan: „Wahrscheinlich weil ich so intelligent bin. Ich habe einen IQ von 160. Ich bin im Club der Mathematiker. Und ich hasse Sport.“
Frasier: „Tja nun, weißt du, Ethan, die anderen Kinder verhalten sich nur so, weil sie neidisch und auch unreif sind. Im Moment hilft dir das nicht viel. Der Tag wird kommen, das verspreche ich dir, an dem du derjenige bist, der zuletzt lacht.“
Ethan: „Ist das alles?“
Frasier: „Ja.“
Ethan: „Ehrlich gesagt, Dr. Crane, finde ich ihren Rat gönnerhaft, arrogant, simplifiziert und einfallslos. Das eigentlich Überraschende ist, dass Sie auch noch dafür bezahlt werden, dass Sie solche Sprechblasen von sich geben.“
Frasier: „Ethan, von wo rufst du mich an?“
Ethan: „Von zu Hause.“
Frasier: „Falls einige von Ethans Klassenkameraden zuhören: Ihr wisst jetzt, wo er ist, und er kann sich nicht ewig dort verkriechen… Danke für deinen Anruf.“

7. Oktober 1894: Todestag von Edgar Allan Poe

„Wenn jeder Autor, der ein Honorar für eine Geschichte erhält, die ihre Entstehung Poe verdankt, den Zehnten für ein Monument des Meisters abgeben müsste, dann ergäbe das eine Pyramide so hoch wie die von Cheops.“ Dies schrieb der Sherlock-Holmes-Schöpfer Sir Arthur Conan Doyle über den Einfluß von Edgar Allen Poe auf die moderne Literatur.

Poe wurde als der Fürst der Finsternis bezeichnet, als Meister des Düsteren, bedeutendster Vertreter der amerikanischen Romantik und als Vater der modernen Kriminalromane.

Für den Schriftsteller kam all diese Anerkennung zu spät. Er führte ein Leben in Armut. Reich war es nur an Schicksalsschlägen. Das tragische Leben des Dichters spiegelt sich in vielen seiner Arbeiten. In ihrem Mittelpunkt stehen oft Menschen am Rande des Abgrunds.

Seit mehr als einem halben Jahrhundert erscheint zu Edgar Allan Poes Geburtstag alljährlich eine verhüllte Gestalt an seinem Grab. Jedes Mal hinterlässt sie an der Ruhestätte drei Rosen und eine Flasche Cognac. Die Rosen sind für seine in jungen Jahren verstorbene Ehefrau und deren Mutter, die die gute Seele im Leben des Dichters war. Der Cognac dürfte wohl nur für ihn bestimmt sein, denn der Alkohol war für Edgar Allan Poe ein ständiger Begleiter.

Prost, E.A.P.!

Links: Werke im Projekt Gutenberg und die schön gestaltete Seite edgarallenpoe.de

Häufig gestellte Fragen/The God FAQ

Die Abkürzung FAQ bedeutet – so schreibt es die freie Enzyklopädie Wikipedia – Frequently Asked Questions, zu deutsch Häufig gestellte Fragen.

Es handelt sich dabei um eine Zusammenstellung von oft gestellten Fragen und den dazugehörigen Antworten zu einem Thema. Bekanntgeworden sind FAQs im IT-Bereich, insbesondere im Internet, wo viele Newsgroups des Usenet eine FAQ erstellt haben. So werden die Foren entlastet. Weil sich das Prinzip der FAQ-Listen sehr bewährt hat, gibt es diese in vielen Bereichen.

Neuerdings z.B. als „The Official God FAQ“: Klick.